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  • AutorenbildKaroline Wirth

FEBRUAR 2024

Es braucht Geduld. Wir sind gespannt, was aus dem Digitalisierungswerk retour kommt. Es werden ungefähr 6 Stunden Bewegtbild sein. Es ist ein aufregender Weg von der Spule zum mp4.

 

Projektstand: Warten auf das digitalisierte Rohmaterial


 

Redaktor Gabriel Berger vom Thuner Tagblatt erkundigt sich nach dem Projektstand. Sein Telefon erreicht mich beim Kofferpacken. Beim etwas anderen Kofferpacken, als wenn man in die Ferien fährt.


Ich nehme den Zug in Thun und rolle die gesammelten Filmspulen am 1. Februar in die Berner Kinemathek. Das Lichtspiel ist die Anlaufstelle, wenn es um Amateurfilme geht.


Fotograf Simon Boschi begleitet mich und dokumentiert die Reise, die die Filme im Lichtspiel nun machen. Fachfrau Eliane Maurer wird die Filme mit viel Handfertigkeit digitalisieren. In ein paar Wochen werden wir von allen Filmen ein mp4 besitzen, was das Visionieren wesentlich handlicher machen wird.


Der Artikel über die Reise der Filmspulen ist am 4. März 2024 © Thuner Tagblatt erschienen.

 

Anekdote des Monats


Am letzten Tag des Monats ruft mich eine Frau aus Steffisburg an. Sie habe 30 gelbe, kleine Super8-Spulen gefunden und auf einer stehe "Fulehung 1962". Sie wisse, dass sie zu spät sei, aber würde sich sehr freuen, etwas beizutragen zum Projekt.

Ich erkundige mich im Lichtspiel, ob die Digitalisierung noch am laufen ist. Eliane Maurer zögert den Abschluss um ein paar Tage hinaus.

Ich treffe die Dame aus Steffisburg. Erwartungsvoll lassen wir die 24 Bildchen pro Sekunde durch den Filmbetrachter laufen. Doch Fehlalarm. Kein einziges Frame Fulehung ist zu sehen.

Nicht immer ist drin, was drauf steht. Es bleibt also bei 47 Filmen, die wir in Thuner Familien gefunden haben.

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